Groß Lüsewitz (OZ) Der Grundstein, der gestern Nachmittag für das
Kompetenz- und Gründerzentrum (KGZ) in Groß Lüsewitz gelegt wurde, war eher
ein finanztechnischer. Landwirtschaftsminister Till Backhaus brachte aus
Schwerin den Zuwendungsbescheid über die ersten 5,34 Millionen Euro mit, die in
die Hochbauten fließen sollen. Bis Ende kommenden Jahres soll das
Hochtechnologiezentrum für biogene Ressourcen arbeitsbereit sein. Der wirkliche
Grundstein wird noch ein wenig warten müssen, da sich erst vor kurzem
herausgestellt hat, dass die Bodenverhältnisse äußerst instabil sind und
deshalb fast alles auf tief in den Untergrund reichende Bohrpfähle gestellt
werden muss (OZ berichtete).
Dr. Inge Broer vom Verein FINAB, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, das
Zentrum künftig mit Leben zu erfüllen, stellte gestern auch den Namen des
neuen KGZ vor; "biovativ" soll es heißen. Die Vision der Macher ist
es, in Groß Lüsewitz künftig wissenschaftliche Erkenntnisse und auch
vorhandene Patente in die Praxis, beispielsweise in die Ernährungs wirtschaft
einzuführen.
A.T.
Quelle: Ostseezeitung![]() |
Der Termin gestern stand länger fest als bekannt ist, dass vor dem Hochbau eine Pfahlgründung erfolgen muss. Dennoch ließ sich Minister Till Backhaus den Spaß nicht nehmen und vermauerte gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Hünecke symbolisch einen ersten Stein. |
| Ostsee-Zeitung/Achim Treder |